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Mittwoch, 14. Oktober 2009
Seltsam. Alles seltsam.
eternalflame, 21:26h
Heut is wieder so ein Tag, an dem man gelegentlich doch überlegt, wofür in Gottes Namen wer auch immer einen bestraft.
Erst dieses eiskalte Aufstehen.
Dann die Erkenntnis, dass mehr Arbeit auf mich wartet, als ich auf die Reihe krieg.
Dann brech ich zum ersten Mal seit sehr sehr langer Zeit ein Buch ab.
Ansichten eines Clowns von Böll.
Nicht weil es mich gelangweilt hätte.
Sondern weil es mich so depressiv gemacht hat, dass ich tatsächlich eine Weile lang wieder unter dieser verdammten Glocke steckte, von der ich eigentlich geglaubt habe, dass sie seit dem Umzug für immer verschwunden ist.
Und mit der Glocke kam die Angst zurück.
Nicht gut.
Garnicht gut.
Also Buch weggelegt.
Und ein anderes angefangen.
Irgendetwas lustiges.
Und da die Narbe wieder so herrlich aufgerissen ist.
Legt mein Besuch, auf den ich mich seit Monaten freue, auch noch den salzigen Finger rein.
Und bohrt stillschweigend und gedankenverloren darin herum.
Verdammt.
Was ist nur los mit mir?
Ich halte die liebsten Menschen nicht länger als allerhöchstens drei Tage in meiner Nähe aus.
Wobei ich vor lauter Uni die meiste Zeit nichtmal da war.
Und jetzt sind sie zu allem Überfluss auch noch ins Theater gegangen. Ohne mich. Weil ich kein Geld für die allerteuersten Karten habe. Und sie natürlich nicht aus Rücksicht günstigere kaufen, damit ich mitkann. Und ich keine Lust hab, allein hinten zu sitzen.
Und reden den ganzen Tag drüber, wie toll es doch wird. Als wenn sie nicht wüssten, wie sehr mich das trifft. Mag übertrieben klingen, aber da Theater meine -anscheinend einzige- große Liebe ist, fühle ich mich ungerecht behandelt.
Zumal ich weiß, dass ich das andersrum niemals machen dürfte. Dann würde ich zu hören bekommen, wie rücksichtslos und gemein ich doch bin.
Und morgen geht das gleiche Spiel von vorn los.
Nur noch schlimmer.
Ich brauch dringend ne Auszeit.
Von der Welt.
Von allem.
Vom Leben.
Erst dieses eiskalte Aufstehen.
Dann die Erkenntnis, dass mehr Arbeit auf mich wartet, als ich auf die Reihe krieg.
Dann brech ich zum ersten Mal seit sehr sehr langer Zeit ein Buch ab.
Ansichten eines Clowns von Böll.
Nicht weil es mich gelangweilt hätte.
Sondern weil es mich so depressiv gemacht hat, dass ich tatsächlich eine Weile lang wieder unter dieser verdammten Glocke steckte, von der ich eigentlich geglaubt habe, dass sie seit dem Umzug für immer verschwunden ist.
Und mit der Glocke kam die Angst zurück.
Nicht gut.
Garnicht gut.
Also Buch weggelegt.
Und ein anderes angefangen.
Irgendetwas lustiges.
Und da die Narbe wieder so herrlich aufgerissen ist.
Legt mein Besuch, auf den ich mich seit Monaten freue, auch noch den salzigen Finger rein.
Und bohrt stillschweigend und gedankenverloren darin herum.
Verdammt.
Was ist nur los mit mir?
Ich halte die liebsten Menschen nicht länger als allerhöchstens drei Tage in meiner Nähe aus.
Wobei ich vor lauter Uni die meiste Zeit nichtmal da war.
Und jetzt sind sie zu allem Überfluss auch noch ins Theater gegangen. Ohne mich. Weil ich kein Geld für die allerteuersten Karten habe. Und sie natürlich nicht aus Rücksicht günstigere kaufen, damit ich mitkann. Und ich keine Lust hab, allein hinten zu sitzen.
Und reden den ganzen Tag drüber, wie toll es doch wird. Als wenn sie nicht wüssten, wie sehr mich das trifft. Mag übertrieben klingen, aber da Theater meine -anscheinend einzige- große Liebe ist, fühle ich mich ungerecht behandelt.
Zumal ich weiß, dass ich das andersrum niemals machen dürfte. Dann würde ich zu hören bekommen, wie rücksichtslos und gemein ich doch bin.
Und morgen geht das gleiche Spiel von vorn los.
Nur noch schlimmer.
Ich brauch dringend ne Auszeit.
Von der Welt.
Von allem.
Vom Leben.
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